Die Kirche wurde nach einem Brand 1662 als verputzter Bruchsteinbau mit Korbbogenfenstern wiederaufgebaut. Am 15. Mai 1721 wurde der Grundstein für einen Turm gelegt, der im darauffolgenden Jahr fertiggestellt wurde, wobei das Kirchenschiff in den Turm hinein verlängert wurde. Der von Strebepfeilern umgebene Chor endet in einem Dreiachtelschluss. Das flachgedeckte Innere ist mit doppelgeschossigen Emporen an der Nord- und Südseite und einer eingeschossigen Empore an der Westseite ausgestattet.
Im Jahr 1849 wurde die Kirche innen neu gefasst. Weitere Erneuerungen fanden in den Jahren 1953 und 1974, 1978, 1980 und 1986 statt. Eine grundlegende Innensanierung wurde 1992 und eine Außensanierung 2006 vorgenommen.
Zur Ausstattung gehören ein schlichter klassizistischer Altar von 1843, eine Kanzel mit gemalten Darstellungen von Petrus, Christus und Paulus am Korb aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und eine Taufe aus dem Jahr 1859, sämtlich aus Holz. Verschiedene Grabmale derer von Kiesewetter sind weiter zu erwähnen. In der Patronatsloge an der Nordseite steht ein figürlicher Grabstein für Christian von Kiesewetter († 1643), hinter dem Altar für Otto von Kiesewetter († 1647) und Christoph von Kiesewetter († 1742). Am selben Ort sind zwei geschnitzte Wappen derer von Kiesewetter aus dem Jahr 1662 erhalten. Im Turm sind drei einfache Gemälde mit einer Darstellung von Susanne Maria von Kiesewetter († 1647), einem Bildnis eines Pfarrers aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und der Darstellung aus dem Jophannesevangelium (18. Jahrhundert) zu finden (Quelle: WIKIPEDIA)
Die Orgel ist ein Werk von Gottfried Silbermann aus dem Jahr 1726 mit einem ungefassten, wohlgestalteten Prospekt und mit 14 Registern auf einem Manual und Pedal. Sie besitzt.720 Pfeifen. Die Orgel wurde 1893 durch Eduard Berger durch Versetzen des Pfeifenwerks tiefer gestimmt. Heute erklingt sie wieder in der original Sibermann`schen Chorstimmung (ein halber Ton höher als die heute übliche Kammerstimmung (a=440 Hz).
Um das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten zu ermöglichen wurde eine sog. Transpositionsklaviatur angefertigt. Die originalen, von Silbermann geschriebenen Registerschilder im Spilschrank wurden wieder freigelegt.