Grenze zur Sächsischen Schweiz
Die Gegend rund um Dittersbach liegt in der Lausitzer Überschiebung, einer Störungszone zwischen Elbtal und Riesengebirge. Tektonische Bewegungen schoben den Rand der Lausitzer Granitplatte über angrenzende Kreidesandstein-Sedimente, wodurch unterschiedliche Naturräume aufeinandertreffen: die Lausitzer Platte im Norden und das Elbsandsteingebiet im Südwesten. Die jüngere Borsberg-Störung verläuft quer. Der Dittersbacher Höhenzug wird stark von der Granitlandschaft geprägt; verformter Sandstein bildete harte Blockhalden und Gipfelklippen (Schöne Höhe, Breitenstein, Quellenberg). Rutschflächen (Harnische) bleiben an einigen Blöcken sichtbar.
Das Wesenitztal trägt zur Landschaftsvielfalt bei: Es durchfließt kurz hintereinander Granit, Sandstein und weitere Gesteine, was Engtäler formt. Engstellen im Granit bei Stolpen/Helmsdorf wechseln zu einer blockreichen Passage unterhalb der Schönen Höhe; flussabwärts von Porschendorf verbindet eine steilwandige Sandsteinklamm die Wesenitz.
Klimatische Einflüsse aus dem Dresdner Elbtalweitung wirken von Südwesten auf Dittersbach. Bis ins 13./14. Jh. war der Wald weitgehend geschlossen; dominierende Baumarten waren Trauben-Eiche und Rotbuche, mit regionalen Variationen. Im Wesenitztal mischte sich Fichte; Nordhänge trugen vereinzelt Weißtanne. Kiefer und Moor-Birke waren verbreitet. Durch Besiedelung schrumpfte der Wald, heute dominieren künstliche Fichten- und Kiefern-Reinbestände; ab dem 19. Jh. wurden auch Nichtheimische wie Lärche, Douglasie, Weymouthskiefer und Rot-Eiche gepflanzt. Der Südhang der Schönen Höhe wird seit langem als Obstkultur genutzt.
Aus südwestlicher Richtung wirkt ein gewisser Einfluss vom milden Klima der Dresdner Elbtalweitung zwischen Pirna und Meißen in den Dittersbacher Raum.
Bis in das 13./14. Jahrhundert gab es hier ein weitgehend geschlossenes Waldgebiet. Die ursprünglichen Wälder um die Schöne Höhe dürften von Trauben-Eiche und Rot-Buche dominiert gewesen sein, wobei je nach den kleinräumigen Standortsbedingungen andere Baumarten mit unterschiedlichen Anteilen vorkamen. Am warmen Südhang waren sicher statt der Buche eher Winterlinden und Hainbuchen zu finden. Im blockreichen Wesenitztal zwischen Dittersbach und Elbersdorf mischte sich die Fichte ein. Hier und am stärker von Rot-Buche geprägten Nordhang kamen wahrscheinlich auch einzelne Weiß-Tannen vor. Kiefer und Moor-Birke waren überall mehr oder weniger im Waldbild vertreten.
Mit der zunehmenden Besiedelung und Nutzung der Region wurde der Wald immer weiter zurückgedrängt, bis im Wesentlichen nur noch die Nordhänge und steilen Talpartien übrig blieben. Aber auch hier veränderte sich die Zusammensetzung stark. Durch die forstliche Bewirtschaftung der letzten 200 Jahre findet man hier nur noch wenige Stellen mit Laubwald der ursprünglichen Arten, sondern überwiegend künstlich angelegte Fichten- und Kiefern-Reinbestände. Ab dem 19. Jahrhundert wurden gelegentlich auch nichtheimische Arten wie die Lärche, Douglasie,
Weymouthskiefer und Rot-Eiche gepflanzt. Der Südhang der Schönen Höhe wird schon seit langem zum Obstanbau genutzt.
Seit den 1990er Jahren gibt es in Sachsen große Anstrengungen, standortsangepasste Mischwälder mit für den jeweiligen Standort angepasster Artenstruktur umzubauen. Auch im Gebiet um die Schöne Höhe sind Pflanzungen mit Buche, Ahorn, Weiß-Tanne und weiteren Arten zu entdecken. Seit 2017 treten die Folgen des Klimawandels deutlich zutage. Stürme, Trockenheit und nachfolgender Befall durch Borkenkäfer sorgten an verschiedenen Stellen, auch im Lieblingstal und unterhalb der Zwergenhöhle, für gravierende Schäden in den älteren Fichtenbeständen. Die Entwicklung der nächsten Waldgeneration, bestehend aus verschiedenen Baumarten mit wesentlicher Beteiligung von Laubbäumen, beginnt auf diesen Flächen eben erst.