An der Ostseite des Saales: "Der Erlkönig"
Die
Handlung des Freskos ist bestimmt vielen Besuchern bekannt.
In
einer windigen, dunklen Nacht reitet der Vater, seinen kleinen Sohn im Arm
haltend und wärmend, dem heimischen Hof entgegen. Das Kind in seinem Arm
fiebert und glaubt in der Finsternis einen Geist, in Gestalt des Erlkönigs zu
erkennen und ängstigt sich. Der Erlkönig versucht den Knaben mit süßen Worten
in sein Reich zu locken.
Dem
Vater „grausets“. Er hetzt das scheu und verängstigt blickende Pferd durch die
Dunkelheit. Im starren Blick des Vaters und der angespannten Körperhaltung des
Pferdes liegen Spannung und Dramatik. Der über der Szenerie schwebende Erlkönig
greift nach der Hand des Knaben. Sein ausgestreckter Arm weist auf die links im
Bild zu erkennenden, schwebenden Elfen. Es sind Erlkönigs Töchter, die den
Willkommensreigen für das todkranke Kind tanzen.
Alles
im Hintergrund ist in einen bläulichen Nebel gehüllt. Die alten Weiden scheinen
wie die Arme eines Kraken nach den beiden Personen zu greifen und sorgen
zusätzlich für den gespenstischen Eindruck.
Peschel
gelingt es, das Dunkle, Geisterhafte und Mystische der Natur mit seinen Farben
und Formen auszudrücken. Die Natur ist im Gegensatz zum Fischer nur schemenhaft
angedeutet.