Erlkönig - Neues Projekt

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An der Ostseite des Saales: "Der Erlkönig"
Die Handlung des Freskos ist bestimmt vielen Besuchern bekannt.
In einer windigen, dunklen Nacht reitet der Vater, seinen kleinen Sohn im Arm haltend und wärmend, dem heimischen Hof entgegen. Das Kind in seinem Arm fiebert und glaubt in der Finsternis einen Geist, in Gestalt des Erlkönigs zu erkennen und ängstigt sich. Der Erlkönig versucht den Knaben mit süßen Worten in sein Reich zu locken.
Dem Vater „grausets“. Er hetzt das scheu und verängstigt blickende Pferd durch die Dunkelheit. Im starren Blick des Vaters und der angespannten Körperhaltung des Pferdes liegen Spannung und Dramatik. Der über der Szenerie schwebende Erlkönig greift nach der Hand des Knaben. Sein ausgestreckter Arm weist auf die links im Bild zu erkennenden, schwebenden Elfen. Es sind Erlkönigs Töchter, die den Willkommensreigen für das todkranke Kind tanzen.
Alles im Hintergrund ist in einen bläulichen Nebel gehüllt. Die alten Weiden scheinen wie die Arme eines Kraken nach den beiden Personen zu greifen und sorgen zusätzlich für den gespenstischen Eindruck.
Peschel gelingt es, das Dunkle, Geisterhafte und Mystische der Natur mit seinen Farben und Formen auszudrücken. Die Natur ist im Gegensatz zum Fischer nur schemenhaft angedeutet.
Kontakt:
 Mail:  post@quandt-verein.de
Telefon:  0179 4612232 (Bernd Heinrich)
             0172 3617867 (Jochen Frank)       
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