Quandt-Verein Dittersbach zur Förderung der Künste e.V.


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Kultour-Wanderwege

Publikationen

Kulturinteressierte Genusswanderer und Familien mit Kindern finden mit den neuen Wanderleporellos interessante Wege. Bilder, Texte, Karten und Tips für Anfahrt und Einkehr zeigen, was sehenswert ist und welche großen Persönlichkeiten in unserer Region gewirkt haben.

Unter dem Titel "Von Wagner zu Goethe" beschreibt das Faltblatt Nr. 1 die Wanderwege von Graupa zur Schönen Höhe. Vor rund 150 Jahren hat Richard Wagner in Graupa das Konzept für die gesamte Oper Lohengrin entworfen. Er wanderte gerne über die Elbhänge oder durch den Liebethaler Grund zur Schönen Höhe und meinte: Das ist ein Ort, wo man gut "lohengrinen" kann. Die Schöne Höhe ist mit ihrem Belvedere die früheste Goethe-Verehrungsstätte. Der große Kunstförderer Johann Gottlob von Quandt schuf den schlossartigen Turm und ließ im Festsaal Goethes schönste Balladen in lebendigen Freskobildern von dem Dresdner Maler Peschel darstellen. Durch die Zinnen des Turms blickt man weit über die herrliche Waldlandschaft von der Sächsischen Schweiz bis zum Elbtal.

Das Faltblatt Nr. 2 "Auf Canalettos Spuren" zeigt die Wanderwege von der Festung Königstein über das Robert-Sterl-Haus bis Pirna und von dort über den Barockgarten Großsedlitz bis zum Gut Gamig. Vor rund 250 Jahren hat Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, die Festung Königstein in mehreren Gemälden und Radierungen festgehalten. Etwa zu der gleichen Zeit malte er in Pirna elf Stadtansichten. Und auf den Höhen bei Gut Gamig entstand Canalettos letztes sächsische Gemälde: Das Elbtal von Pillnitz bis Pirna. Das Faltblatt lässt sowohl den kriegerischen Festungsbau als auch die ländliche Idylle und den Zeitgeist des Barock lebendig werden.

Das Faltblatt Nr. 3 "Gottfried Silbermann" folgt den Spuren des bedeutenden sächsischen Orgelbauers. Der besondere Klang der von ihm gebauten Instrumente – dazu gehören auch Cembali und Clavicorde – halten seinen Ruf „Stradivari des Orgelbaus“ (Melchior) bis heute lebendig. Sein Lebenswerk umfasst etwa 50 selbst gebaute Orgeln, von denen zwei Drittel erhalten sind, die meisten (29) in Sachsen. Die regionalen Beispiele dieses Wanderleporellos lassen sich durch Besuche in der weiteren Umgebung - Freiberg, Dresden, Crostau u.a. - ergänzen.

Das Faltblatt Nr. 4 "Gottfried Semper" zeigt, dass dieser begnadete Künstler und Baumeister nicht nur am Entstehen des großen Opernhauses in Dresden beteilgt war, sondern auch an vielen kleinen wunderschönen baulichen Kunstwerken und dekorativen Ausgestaltungen außerhalb der Residenzen. Wir sind stolz, einiges davon in unserer Region zeigen zu können.

Wenn im Faltblatt Nr. 5 ein Marieweg beschrieben wird, hat das seine besondere Bedeutung. Maria wird als Heilige und als Muttergottesgestalt sowohl in den evangelischen als auch in den katholischen Gemeinden unserer Region hoch geachtet. Auch im Islam wird sie, genannt Maryam, als Mutter des Propheten Jesu verehrt. So ist sie ein Hoffnungszeichen des Brückenschlags und der Toleranz zwischen unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Gehen Sie mit uns den Marienweg durch Pirna, durch das "Tännicht" nach Pillnitz zu den dortigen Marienstätten.

Die KULT-Tour-Leporellos wurden vom Canaletto Forum Pirna, vom Landratsamt und von der Ostsächsischen Sparkasse begleitet. Sie werden vom Quandt-Verein Dittersbach herausgegeben und sind u.a. auch beim Tourist Service Pirna im Canalettohaus, im Stadtmuseum Pirna und im Richard-Wagner-Museum Graupa erhältlich. Die Faltblätter 1 bis 5 gibt es auch zusammen in einer Box.

Klicken Sie auf einen Wanderführer, um eine auszugsweise Vorschau zu sehen.

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